23.–26. September 2026 | Messe Düsseldorf | Halle 1, Stand 1E10
Wir sind wieder dabei!
Die Selbsthilfegruppe Wachkoma NRW ist gemeinsam mit der Landesvertretung NRW des SHV – FORUM GEHIRN e. V. auf der REHACARE International 2026 in Düsseldorf vertreten.
Die REHACARE ist für uns mehr als eine Fachmesse. Sie ist ein Ort der Begegnung, des Austauschs und der Information. Hier kommen Menschen mit Behinderungen, Betroffene, Angehörige, Fachleute, Einrichtungen, Therapeuten, Politik und Selbsthilfe zusammen.
Und genau deshalb möchten wir Sie kennenlernen!
Sie haben einen Angehörigen mit einer erworbenen Hirnschädigung?
Sie beschäftigen sich mit Wachkoma, neurologischer Rehabilitation oder der langfristigen Versorgung?
Sie suchen Austausch mit Menschen, die ähnliche Erfahrungen gemacht haben?
Oder Sie möchten einfach einmal wissen, was Selbsthilfe leisten kann?
Dann besuchen Sie uns auf der REHACARE!
Wir beraten, begleiten, vernetzen und hören zu. Bei uns können Sie Fragen stellen, Erfahrungen austauschen und mit Menschen ins Gespräch kommen, die die Herausforderungen rund um schwere erworbene Hirnschädigungen aus eigener Erfahrung kennen.
Die Landesvertretung NRW des SHV – FORUM GEHIRN e. V. bringt auf der REHACARE auch die aktuellen Anliegen der Selbsthilfe in den gesundheitspolitischen Dialog ein.
Im Mittelpunkt steht dabei unser Positionspapier zur Versorgung von Menschen mit erworbenen Hirnschädigungen in Nordrhein-Westfalen.
Darin geht es unter anderem um die neurologische Frührehabilitation, die Versorgungskette von der Akutbehandlung bis zur Langzeitversorgung und die Zukunft der Phase F.
Wir möchten nicht nur auf Probleme hinweisen, sondern miteinander ins Gespräch kommen und gemeinsam Lösungen entwickeln.
Sie möchten uns besuchen? Dann sichern Sie sich Ihre kostenlose Eintrittskarte!
Informationen zu den Freitickets und zur REHACARE 2026 finden Sie hier:
Freikarten und Informationen zur REHACARE 2026
23.–26. September 2026
Messe Düsseldorf
Halle 1 | Stand 1E10
Kommen Sie vorbei – wir freuen uns auf persönliche Begegnungen, gute Gespräche und auf Sie!
Wachkoma NRW
gemeinsam mit der Landesvertretung NRW des SHV – FORUM GEHIRN e. V.
Bei Wachkoma NRW gab es in den letzten Monaten einige wichtige Veränderungen und Neuigkeiten. Im April 2024 wurde beschlossen, Mitglied beim Bundesverband SHV – FORUM GEHIRN e. V. www.shvfg.de zu werden. Dadurch wollen wir zukünftig die Interessen von neurologisch Erkrankten und deren Familien noch besser vertreten können. Diese Kooperation hat es uns ermöglicht, einen lang gehegten Wunsch endlich zu erfüllen: Wir haben vom 25.- 28. September 2024 unsere Gruppenarbeit auf der Rehacare in Düsseldorf vorgestellt.
Diesen Herbst wird für uns auch weiterhin das sehr kontrovers diskutierte IPReG im Brennpunkt des Interesses stehen. Die letzte Übergangsregelung, dass eine Potenzialerhebung vor jeder Verordnung der außerklinischen Intensivpflege gemacht werden „soll“, aber nicht gemacht werden „muss“ soll zum 31. Dezember 2024 auslaufen. Spätestens nächstes Jahr wird dieses, für die Mehrheit unserer Wachkomapatienten so entscheidende, Gesetz vollumfänglich flächendeckend praktiziert werden. Bitte informieren Sie unsere Selbsthilfegruppe, wenn dadurch eine Verschlechterung der bisherigen Versorgungssituation von Wachkomapatienten stattfindet, z.B. die gewohnte Versorgung im eigenen zu Hause zukünftig nicht mehr gewährleistet werden kann.
Außerdem wird es ab Januar 2025 in Nordrhein-Westfalen mit der Umsetzung der neuen Krankenhausplanung des MAGS (Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales) tiefgreifende Umstrukturierungen auf dem Gesundheitssektor geben. Wichtig für Wachkomapatienten und akut neurologisch Erkrankte ist der Plan, dass die neurologische Frührehabilitation Phase B zukünftig fast ausschließlich als Krankenhausbehandlung in Akutkrankenhäusern und kaum noch in den traditionellen Rehafachkliniken geleistet werden soll. Wachkoma NRW hat große Bedenken, dass bei uns die, im Vergleich zu anderen Bundesländern, schon immer schlecht aufgestellte Frühreha in Zukunft qualitativ noch unbefriedigender und auch in einem wesentlich kürzeren Zeitfenster geleistet werden wird.
Wir haben diese Aspekte und unsere Befürchtungen NRW-Gesundheitsminister Laumann in einem Brief geschildert. Dieser kann hier nachgelesen werden:
Wir bitten Wachkoma-Betroffene deshalb um Informationen und Fallschilderungen, falls es Probleme bei der Durchsetzung einer Frührehamaßnahme in NRW gibt, damit wir Argumente für unsere Diskussion mit den politischen Entscheidungsträgern haben!
Alle Angaben werden natürlich von uns vertraulich behandelt werden.